Ein ganz spezielles Radsportfest:

Tour de Suisse in Disentis Sedrun

Neue Etappe am Sonntag:

Extraportion Tour de Suisse für uns

Extraportion Tour de Suisse für Disentis Sedrun: Nun gibt‘s sogar drei Tage Radsport bei uns. Da der Sustenpass am 13. Juni noch nicht passierbar sein wird, führt das Finale der Tour de Suisse neu von Andermatt über den Oberalppass und via Sedrun, Disentis, Lukmanier und Gotthard wieder nach Andermatt. Damit ist das Radsport-Wochenende bei uns komplett...

Das Finale der Etappe am Freitag, 11. Juni, bleibt unverändert. Das Rennen kommt via Lukmanier und endet in Sedrun. Am Samstag, 12. Juni, führt die Tour de Suisse im Einzelzeitfahren von Sedrun über den Oberalp nach Andermatt.

Das grösste Sportereignis der Schweiz macht in Disentis Sedrun Station

Im zweiten Anlauf kommt die Tour de Suisse im Juni nach Disentis Sedrun. Am 11. und 12. Juni ist das grösste Sportereignis der Schweiz mit den besten Radsportlern der Welt in Tujetsch zu Gast. Am Freitag, 11. Juni, geht in Sedrun die 162,1 Kilometer lange vorentscheidende Etappe vom Fiesch über den Nufenenpass und den Lukmanier zu Ende. Am Samstag, 12. Juni, folgt ein Einzelzeitfahren zwischen Sedrun und Andermatt, das es in dieser Form in der langen Geschichte der Tour de Suisse noch nie gegeben hat: Erstmals führt das Rennen im Kampf gegen die Uhr über einen Pass. Die letzte Etappe der 85. Austragung der Schweiz-Rundfahrt fünrt dann mit Start und Ziel in Andermatt über Furka, Grimsel und Susten. Damit stehen die Gotthard- und die Rheinquelle-Region gleich drei Tage im Zentrum des weltweiten Sportinteresses.

Ursprünglich sollte die Tour de Suisse schon im vergangenen Jahr kommen, musste dann aber abgesagt werden. Auch in diesem Jahr war die Durchführung lange ungewiss. Erst am 6. Mai wurde die Planung mit Zustimmung von Bund und Kantonen endgültig bestätigt. Gleichzeitig kann die Rundfahrt nur dank eines umfangreichen Schutzkonzeptes stattfinden.

«Zuerst einmal sind wir glücklich, dass die Tour de Suisse jetzt kommt», sagt Simona Barmettler, Geschäftsführerin von Disentis Sedrun Tourismus. «Und natürlich sind wir traurig, dass wir die zwei Etappen nicht zu einem Fest gestalten können, wie es mal geplant war. Aber wir werden trotzdem alles daransetzen, den Besuch der Tour de Suisse für die Destination und für uns zu einem Erfolg zu machen. Die weltweit ausgestrahlten TV-Bilder werden eine perfekte Werbung für die Rheinquelle-Region sein», so Barmettler.

Im Zentrum des Schutzkonzeptes steht das Bestreben, direkte Kontakte zwischen dem Tross der Tour de Suisse und den Teams und Gästen auf ein absolutes Minimum zu begrenzen. «Daher sind am Start und am Ziel keine Zuschauer zugelassen und auch unser eigenes Team mit direktem Kontakt zur Mannschaft der Tour de Suisse ist auf ein absolutes Minimum begrenzt», erklärt Stefan Schwenke, Projektleiter für die Tour de Suisse in Disentis Sedrun. «Wir bitten hier einfach um Verständnis und auch um den Tross der Tour de Suisse herum um maximale Rücksicht und die Einhaltung aller derzeit geltenden Regeln und Schutzmassnahmen», so Schwenke.

Gestrichen wurden aus nachvollziehbaren Gründen nicht nur jegliches Rahmenprogramm, sondern auch das Public Viewing, eine Werbekarawane und weitere Aktivitäten auf und an der Strecke. Ein explizites Zuschauerverbot an der Strecke gibt es dagegen nicht. Mit der gebotenen Rücksicht sollte sich damit die Tour de Suisse auch abseits der Ziellinie und des Starts erleben lassen. Am Freitag werden die Fahrer über den Lukmanier kommend gegen 16.50 Uhr in Disentis erwartet und auf die letzten Kilometer nach Sedrun gehen. Ab 15.40 Uhr übertragt SRF live aus Sedrun.

Am Samstag steht dann der gesamte Ort im Zeichen des Einzelzeitfahrens. Die Teambusse, wo sich die Fahrer vorbereiten, werden am Bahnhof und im Bereich von Halla Dulezi und Gemeindehaus platziert. Die Etappe selbst führt vom Start in Höhe Coop im Minutentakt über den Oberalppass, wo – entsprechenden Abstand und Rücksicht vorausgesetzt – wohl nur wenig gegen einen Besuch an der Strecke sprechen dürfte.

Der erste Fahrer startet in Sedrun gegen 12.20 Uhr, um 13.35 Uhr ist der letzte Start der ersten Gruppe. «Dann folgt eine Pause, um die Begleitfahrzeuge von Andermatt wieder zurück zum Start zu schaffen», erklärt Stefan Schwenke. «Ein äusserst ungewöhnlicher Modus für ein Rennen dieser Kategorie, aber es gibt keine andere Möglichkeit. Diese Art von Zeitfahren im Hochgebirge ist absolut neu und nicht nur für die Fahrer, sondern auch für die gesamte Organisation und Logistik eine enorme Herausorderung.» Die zweite Gruppe startet dann von 15.20 bis 16.43 Uhr. Die Übertragung bei SRF beginnt um 15.10 Uhr.

Für die Aufbauarbeiten und das Rennen ist die Via Alpsu am Freitag, 11. Juni, von voraussichtlich 7 bis 21 Uhr und am Samstag, 12. Juni, von 8 bis voraussichtlich 20 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wird via Punt Baselgia und Las Rueras umgeleitet und wechselseitig im Einbahnverkehr geführt. Zur Zielankunft am Freitag ist von etwa 16.30 bis 17.45 Uhr ausserdem die Strecke Sedrun–Disentis gesperrt. Der Oberalppass ist am Samstag von voraussichtlich 11.30 bis 18 Uhr zu. Alle Informationen zur Tour de Suisse in Disentis Sedrun gibt‘s auch unter www.tourdesuisse.info – die Seite wird ständig aktualisiert und enthält ausserdem Informationen, welche Zu- und Abfahrten noch geöffnet sind. Alle Sperrungen sind mit den Rettungsdiensten abgestimmt, die Zufahrt für Ambulanz und Feuerwehr ist jederzeit gewährleistet.

Tour de Suisse in Disentis Sedrun

Neuer Anlauf für die Premiere: Am 11. und 12. Juni 2021 kommt die Tour de Suisse erstmals nach Disentis Sedrun. In den fast 90 Jahren ihrer Geschichte kommt die Schweiz-Rundfahrt zwar regelmässig durch die obere Surselva, hat aber noch nie in der Rheinquellregion Station gemacht. «Wir freuen uns sehr darauf, dass sich das jetzt ändert», so Simona Barmettler, Geschäftsführerin von Disentis Sedrun Tourismus. Ursprünglich sollte die Tour de Suisse schon im Juni dieses Jahres zum grossen gemeinsamen Final-Wochenende in Disentis Sedrun und Andermatt zu Gast sein – nun gibt‘s für die Premiere einen neuen Anlauf.

Bei den Planungen baut das Team auf die Vorbereitungen der vergangenen Monate auf – und setzt weiterhin auf eine enge Zusammenarbeit mit Andermatt. «Mit der Tour de Suisse haben wir eine weitere pass- und kantonsübergreifende Veranstaltung, mit der wir unsere Bekanntheit steigern und auf beiden Seiten des Oberalp eine nicht unerhebliche Wertschöpfung generieren können», so Barmettler. «Allein die Präsenz bei SRF und dem international in mehr als 100 Länder verteilten TV-Bild ist als Werbewert kaum zu bezahlen», sagt Stefan Schwenke, der die Tour de Suisse in Disentis Sedrun als Projektleiter begleitet.

Die Tour de Suisse wird am Freitag, 11. Juni, zum Finale einer spektakulären Alpen-Etappe über Nufenen und Lukmanier zum Etappenziel in Disentis Sedrun erwartet. Am Samstag, 12. Juni, folgt ein bisher einzigartiges Einzelzeitfahren über den Oberalp nach Andermatt, das die Vorentscheidung im Kampf um den Gesamtsieg bringen dürfte. Die letzte Etappe der Tour de Suisse findet dann am Sonntag, 13. Juni, mit Start und Ziel in Andermatt statt.

Dass es höchste Zeit wird, dass die Tour de Suisse in Disentis Sedrun auch ein Etappenziel feiert, zeigt ein Blick in die Statistik: Nur den Gotthard hat die Landesrundfahrt in ihrer langen Geschichte bisher öfter befahren als den Lukmanier. Über den Oberalp ging‘s seit 1933 immerhin schon 14-mal.

Willkommen,

wo der Rhein seinen Ursprung hat

Wo der Rhein seinen Ursprung hat, schöpfen Gäste und Einheimische Kraft und Erholung aus vielen Quellen. Ganz in der Nähe des Oberalppasses, auf dem der höchstgelegene Leuchtturm der Welt symbolisch die Quelle des Rheins markiert, liegt der kleine, mystische Tomasee, der in einer gemütlichen Wanderung bequem zu erreichen ist. Hier entspringt der Rhein und sein Wasser plätschert als kleiner Bach in die Tiefe und markiert so den Beginn einer fliessenden Verbindung zwischen Alpen und Nordsee.

 

Aber auch abseits des Tomasees locken zahlreiche Wander- und Bikerouten, Gipfel und Aussichtsziele, SAC-Hütten und zwei idyllische Badeseen zu Ausflügen. Für Rennradfahrer geht‘s über den Lukmanier- oder den Oberalppass auf unvergessliche und herausfordernde Passrunden – oder Richtung durch die spektakuläre Rheinschlucht Ruinaulta nach Chur.

 

In Disentis Sedrun und der oberen Surselva lebt man noch die heimische rhätoromanische Traditon. So werden Gäste je nach Tageszeit mit «Bien di» oder «Buna sera» begrüsst – guten Tag oder guten Abend. Kultureller und  spiritueller Mittelpunkt der Region ist das über 1400 Jahre alte Benediktinerkloster von Disentis, in dem noch heute um die 20 Ordensbrüder zusammen in der Gemeinschaft leben und arbeiten.

 

Schon gewusst? Nur vier Zentimeter misst die berühmteste Spezialität Graubündens in der Version des Konditormeisters Reto Schmid – nicht mehr als ein Fünfliber. Die 19 Gramm leichte «Bündner Mini-Nusstörtli» aus Sedrun sind eine Delikatesse.

 

Bien di und herzlich willkommen in Disentis Sedrun.

Finale in Andermatt

Zum Finale ist die Tour de Suisse am 12. und 13. Juni 2021 in Andermatt zu Gast. Andermatt ist sowohl Gastgeber für das Ziel des spektakulären Einzelzeitfahrens von Disentis Sedrun über den Oberalppass als auch für die Schlussetappe über den Susten-, Grimsel- und Furkapass.


Tour de Suisse

Neuer Anlauf für die Tour de Suisse: Nach der Absage für die Austragung 2020 findet die Tour de Suisse wieder am 6. bis 13. Juni 2021 statt. Die Organisatoren der Cycling Unlimited AG setzen dabei auf eine weitgehend zur Planung 2020 identische Route. Start ist am Sonntag, 6. Juni, in Frauenfeld, Ziel am Sonntag, 13. Juni, in Andermatt.